Sport

Gute Sportmöglichkeiten und ein umfangreiches Anbegot gehören zur Uni wie eine gute Lehre. Trotzdem müssen wir an der RWTH Aachen teilweise Sportkurse im zugigen Zelt machen und die wenigen Sportanlagen müssen auch noch wegen technischer Unzulänglichkeiten geschlossen werden. Beliebte Angebote müssen wegen Überfüllung begrenzt werden und Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einstündige Kurse müssen teilweise eine halbe Stunde eher kommen, um noch einen Platz zu ergattern.

Wir haben dafür gesorgt, dass sich das Chaos in Grenzen hielt und es langfristig – wie von uns versprochen – Abhilfe durch den Neubau einer zweiten Sporthalle geben wird. Die größte Herausforderung, die Finanzierung des Hallenbaus, konnten wir erfolgreich lösen. Die Bauplanung ist nun bereits in Arbeit, der Baubeginn wird nächstes Jahr erfolgen. Im Dialog mit dem Hochschulrat der RWTH Aachen und Rektorat konnten wir erreichen, dass ein größerer Millionenbetrag zur Verfügung gestellt werden konnte, ohne einen einzigen Euro aus Studiengebühren zu verwenden. Die neue Sporthalle wird jetzt auf dem Königshügel neben der bestehenden Sporthalle errichtet werden. Die Lage ist zentral und nicht weit außerhalb. Zusätzlich wird Geld durch eine gemeinsame und somit bereits vorhandene Nutzung der Infrastruktur gespart. Für solch pragmatische Lösungen werden wir uns auch in Zukunft weiter einsetzen, denn in Aachen werden noch mehr Sportanlagen benötigt.

Wir haben Sport zur Chefsache erklärt und durch personelle Neubesetzungen dafür gesorgt, dass die studentischen Vertreterinnen und Vertreter in Sportreferat, Sportausschuss und in der Rektoratssteurungsgruppe für den Hochschulsport wieder vernünftig zusammenarbeiten. Auch die Kooperation mit dem Hochschulsportzentrum wurde wesentlich verbessert.

Auch in Zukunft wollen wir in Sachen Hochschulsport viel bewegen, anstatt, wie viele Listen in den Jahren zuvor, den Hochschulsport nur auf den Bildschirm zu holen, wenn der Wahlkampf in die Nähe rückt.