Incomings

Du erinnerst dich bestimmt an den Papierkrieg bei deiner Einschreibung. Neben der eigentlichen Einschreibung musste man auf die Freischaltung der Online-Dienste und Zusendung der wichtigen Unterlagen warten. Seit der BlueCard wird auch das Semesterticket separat versendet. Für internationale Studis wird diese Situation durch weitere Hürden verschärft: Die Einschreibung ist nur zu bestimmten Terminen möglich, man muss beim Ausländeramt vorbei und sich um Konto und Krankenversicherung kümmern. Je nach Flugtermin ist es möglich, dass man bis zum nächsten Einschreibungstermin eine halbe Woche warten muss. Vor der Einschreibung darf aber auch kein Geld bezahlt werden, um die Zusendung der Dokumente zu beschleunigen. Dieses Verfahren muss beschleunigt werden, zum Beispiel durch zusätzliche Einschreibungstermine oder deutlichere Informationen seitens des International Office, dass zusätzliche Termine möglich sind.

Wenn das Semesterticket nicht pünktlich zum Semesterstart kommt, kann es je nach Wohnort in Aachen teuer werden. Hier muss es sinnvolle Lösungen gemeinsam mit der ASEAG geben. Die bisherigen Angebote werden für eine Überschneidung von 1 bis 2 Wochen zu teuer.

Ein weiteres Ärgernis ist Campus Office: Ohne Freischaltung der Online-Dienste kann der Stundenplan nicht vernünftig organisiert werden und die Anmeldung zu den Lernräumen ist noch nicht möglich. Hier muss also die Arbeit 2 Mal gemacht werden, einmal auf Papier und dann extra die Anmeldung. Das entspricht nicht dem Niveau einer exzellenten Universität.Besonders überraschend ist, dass man, wenn man in Campus Office die Englisch-sprachigen Masterstudiengänge auswählt, bei den deutschsprachigen Veranstaltungen landet. Dem Anspruch einer internationalen Universität kann das nicht genügen.

Wir setzen uns dafür ein, die Formalitäten zu Beginn des Studiums zu verschlanken, insbesondere für internationale Studierende. Auch Campus Office werden wir in Zusammenarbeit mit der Hochschule für nicht-deutschsprachige Studierende besser zugänglich machen.