Lehre
Ein zentrales Thema im studentischen Alltag ist die Lehre, wir und ihr sind ja an der RWTH Aachen um dazuzulernen. Aus diesem Grund hat die AlFa wieder dafür gesorgt, dass der AStA sich um die Lehre und Studiensituation kümmert. Dies geschah durch die Einrichtung eines Referenten für Lehre, welcher die Kommunikation und Koordination zwischen den Fachschaften unterstützt und gefördert hat. Es wurden Informationstage für angehende und aktive Fachschafterinnen und Fachschafter veranstaltet, an denen diese über Gremien, Finanzen, Akkreditierungen und Prüfungsverfahren informiert und geschult wurden. Dies soll die Fachschaften in der Beratung aber auch in der Gremienarbeit unterstützen und dann schlussendlich jedem Studi helfen.
Die Bachelor-/Mastereinführung hat zu einer Vielzahl ein neuen Regelungen und Abläufen geführt. Häufig wurde dabei aber leider über das Ziel hinaus geschossen. So sind Anwesenheitspflichten, Zwangsanmeldungen und Zulassungsvoraussetzungen für einen Studienerfolg nicht nötig. Seit einigen Semestern werden alle Prüfungsordnungen überdacht und neu ausgearbeitet. In diesem Prozeß lassen wir Studis unsere Erfahrungen und die Ergebnisse der Lehrveranstaltungsbewertung in die Neukonzeption mit einfließen. In diesem Prozeß ist vor allen Dingen auch die Arbeitsbelastung ein entscheidender Faktor. Hier unterstützen die AlFa-Mitglieder Boris Plüschke und Jan Bußmann die “StOEHn“- Arbeitszeiterhebung. So ist Boris schon seit 4 Jahren in der Projektgruppe aktiv und den Prozeß von der Idee bis zur Einführung verfolgt. Jan im letzten Jahr die Umfrage bekannter gemacht und mit ausgewertet. Damit die Professoren nicht mehr auf ihr Bauchgefühl vertrauen müssen, sondern bei der Neukonzeption von Studiengängen aussagekräftige Ergebnisse heranziehen können.
Die ehemaligen Senatoren und AlFa-Mitglieder Christine Blesinger, Felix Gathmann, Karina Berenzen, Christoph van der Broeck und Martin Henze haben vor 2 Jahr dafür gesorgt, dass jeder Studi, der an der RWTH seinen Bachelor gemacht hat, einen Masterplatz erhält. Martin Lang und Alexander Buchheister (beide AlFa) haben in letzten Jahr Bestrebungen einzelner Fächer, welche ihre Studiengänge NC beschränken wollten, verhindert und dadruch den Status Quo erhalten. Für uns ist der Bachelor zwar berufsqualifiziernd, in einer Wissensgesellschaft sollte aber der wissenschaftliche Abschluss, also der Master, das Ziel des Studiums sein. Um den Übergang nicht nur zu ermöglichen sondern auch für Studierende zu vereinfachen, haben wir uns für die Möglichkeit des Vorziehens von Masterveranstaltung eingesetzt und diese Ziel mit der Einführung der Rahmenprüfungsordnung erreicht. Den letzten Versuche einiger Fachbereiche hier zu blockieren konnten im Wintersemester gelöst werden.
Ein weiterer Baustein zur Verbesserung der Lehre war die Aktualisierung der Evaluierungsordnung, welche auf Bestreben der AlFa und der studentischen Senatoren entstanden ist. Die Evaluierungsordnung sorgt seit dem dafür, dass jede Veranstaltung von der Kleingruppenübung über die Vorlesung bis zum Praktikum evaluiert wird. Diese Evaluation dient dazu Dozentinnen und Dozenten anonym auf Probleme in ihrer Veranstaltung aufmerksam zu machen. Wir werden uns in Zukunft mit diesen Evaluierungen für eine Verbesserungen einzusetzen und mit diesen auf die Studiendekane und Entscheidungsträger zu zugehen.
Im Jahr 2009 hat die Hochschule den Preis für ein Zukunftskonzept Exzellente Lehre gewonnen. Diese hat nicht die aktuelle Lehre prämiert sondern 1 Mio. € für die Entwicklung und Verbesserung der Lehre ausgelobt. An dieser Entwicklung und Verbesserung arbeiten viele Mitglieder der AlFa in den XX Arbeitsgruppen mit bzw. leiten sie sogar. Durch unseren Einsatz wird es in Zukunft ein hochschulweites Mentoringsystem vor allen Dingen für die ersten Semester geben. Auch planen wir an neuen Blended Learning Konzepten, Einführungsveranstaltung, Vorkurse,….alles was unter dem Begriff Lehre fällt. Diese Arbeit wurde in diesem Jahr durch den gewonnen Antrag im sogenannten Bund-Länder-Programm prämiert. Hier hat die RWTH für die nächsten 5 Jahre ca. 15 Mio. € für die Lehre zur Verfügung bekommen. Wie in den vergangenen Jahren bei den Studienbeiträgen, werden wir uns hier auch für eine sinnvolle Verwendung einsetzen.
Damit du zum Abschluss deines Studiums auch dir zu dir passende Bachelor-/Masterarbeit erhälst, setzen wir uns dafür ein, dass uniweit eine einheitliche Datenbank für Themen für Abschlussarbeiten entsteht. Das Chaos in der Veröffentlichung auf den Instituts-, Fachgruppen-, Fakultätsseiten oder zum Teil im CampusOffice gehört dadurch der Geschichte an. In Zeiten der Interdisziplinarität und fakultätsübergreifenden Studiengängen sorgt eine gemeinsame Datenbank dafür das Physiker passende Arbeiten auch in der Chemie und umgekehrt finden.
